„LEIDPLANKEN“ soll zu einer langfristigen europäischen Werkreihe werden — als künstlerisches Zeichen unserer Zeit.
Die Installation verbindet industrielle Realität mit emotionaler und politischer Tiefe. Sie schafft einen Raum für Reflexion über Europa, Schutz, Grenze, Leid und Zusammenhalt.
Ein Projekt zwischen Kunst, Gesellschaft und europäischer Erinnerungskultur. "QUEERE LEIDPLANKE"
Werkreihe nach einer Idee von Andreas Stock
Die Werkreihe „LEIDPLANKE“ verwandelt industrielle Leitplanken in gesellschaftliche Skulpturen.
Durch die bewusste Umdeutung von „Leitplanke“ zu „Leidplanke“ entsteht ein Spannungsfeld zwischen Schutz und Schmerz, Ordnung und Ausgrenzung, Sicherheit und Begrenzung.
Andreas Stock nutzt originale oder deformierte Elemente aus dem öffentlichen Raum und überführt sie in eine skulpturale Sprache, die gesellschaftliche, politische und persönliche Themen miteinander verbindet. Die Leitplanke wird dabei zum Symbol für Regeln, Grenzen und Systeme, die Menschen zugleich schützen und einschränken können.
In queeren Farben erhalten die Arbeiten eine zusätzliche emotionale und politische Ebene. Sichtbarkeit, Identität, Verletzlichkeit und Widerstandskraft werden unmittelbar mit der rohen industriellen Materialität verbunden.
Die Werkreihe bewegt sich zwischen Skulptur, Installation und gesellschaftlichem Kommentar und stellt Fragen nach Zugehörigkeit, Freiheit und den sichtbaren wie unsichtbaren Grenzen unserer Zeit.



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